<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549</id><updated>2011-04-21T14:17:18.691-07:00</updated><title type='text'>Auf der Suche</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>16</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-115417008142835253</id><published>2006-07-29T03:47:00.000-07:00</published><updated>2006-08-15T05:39:17.326-07:00</updated><title type='text'>Das Ende meiner Reise</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;So, sie geht zu Ende, meine Reise. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Während des Schreibens ist mir aufgefallen, dass sich meine Reise vom Schreibtisch aus doch schwieriger gestaltet als ich dachte. Mein Ziel, die Menschen des Landes genauer unter die Lupe zu nehmen und versuchen zu verstehen ist mir nicht ganz gelungen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ich habe versucht, mich mit verschiedenen Themen, so zum Beispiel mit Kunst, der Sage um den Prinzen Genji, das Essen und vielem anderen auseinandersetzen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Trotz dem mir Japan in dieser Zeit etwas vertrauter wurde ist es für mich immer noch extrem fremd. Ein Buch mit sieben Siegeln, wenn man so will. Deswegen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass man sich aus der Ferne schon ein Bild von Japan und den Japanern machen kann, dieses erscheint mir jedoch sehr subjektiv und wird immer nur ein Vorgeschmack auf das bleiben, was man vor Ort erleben kann. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Japan muss man erleben um es zu erfahren.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-115417008142835253?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/115417008142835253/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=115417008142835253' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115417008142835253'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115417008142835253'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/07/das-ende-meiner-reise.html' title='Das Ende meiner Reise'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-115416892704538552</id><published>2006-07-29T03:28:00.000-07:00</published><updated>2006-08-04T06:30:28.740-07:00</updated><title type='text'>Hikikomori</title><content type='html'>Hunderttausende von jungen Japanern leiden an einer seelischen Störung mit dem Namen Hikikomori. Sie sperren sich in ihre Zimmer ein und verlassen kaum das Haus. Eltern sind dem hilflos ausgeliefert.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Hikikomori heißt übersetzt „Rückzug“. Die Betroffenen verstecken sich länger als sechs Monate in einem Zimmer vor der Welt und brechen alle sozialen Kontakte ab. Mit Hikikomori wird sowohl die Störung als auch der Betroffene benannt. Manche von ihnen verlassen gelegentlich ihr Zimmer zu den Mahlzeiten mit den Eltern, zu nächtlichen Ausflügen zum Kiosk oder um neue Videospiele, DVDs und CDs zu kaufen. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die meisten von ihnen sind männlich. So schätzen Experten die Zahl der erkrankten Japaner auf eine Million, wovon 80% männlich sind. Einige von ihnen verabschieden sich im Alter von 13 oder 14 Jahren von der Welt und bleiben bis zu 15 Jahren oder länger in der von ihnen selbst gewählten Isolation. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In den letzten zehn Jahren ist Hikikomori immer mehr zum sozialen Problem geworden. Ähnlich der Magersucht, die sich im wesentlichen auf die westliche Kultur beschränkt, ist Hikikomori eine Zivilisationskrankheit. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Über die Ursachen ist man sich noch nicht ganz klar. Man vermutet jedoch, dass sie stark mit dem Bildungsdruck zusammenhängen. In der Mittelstufe des Schulsystems bekommen die Jungs den Druck am stärksten zu spüren und ihr späterer Lebensweg hängt wesentlich davon ab. Genaugenommen ist Hikikomori dann der Wiederstand gegen diesen Druck. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bei einem Jungen namens Hiroshi war der Auslöser für seinen Rückzug ein Referat. Seine Eltern meinen ihn überfordert zu haben. Er war intelligent und gut, sie haben ihn aber nie gelobt oder ihm ihre Liebe gezeigt. Zudem haben sie ihn auf eine Schule geschickt, auf die er nicht gehen wollte. Seit dem kommt er nicht mehr aus seinem Zimmer. In den letzten zwei Jahren hat er nur zwei Mahlzeiten mit seinen Eltern eingenommen, obwohl die Küche nur fünf Meter von seinem Zimmer entfernt ist. So wie die meisten von ihnen denkt auch er, „lieber im Zimmer bleiben als in die Welt hinausgehen und eine Niederlage zu erleben“.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was die Hikikomori in ihren Zimmern machen ist nicht immer bekannt. Manche beschäftigen sich mit Mangas, DVDs, Musik oder basteln, andere schauen nicht mal fern, sondern liegen nur auf dem Bett. So unterschiedlich die Ausprägungen auch sind, sie alle meiden sozialen Kontakt, isolieren sich total und sind komplett von ihren Eltern abhängig und müssen von ihnen versorgt werden. Diese finanzielle Belastung ist für viele Eltern fast nicht tragbar. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es kostet die Eltern meist große Überwindung um Rat zu bitten, denn sie haben Angst ihren guten Ruf zu verlieren. Über den geht nichts in Japan. Um sie zu unterstützen hat sich die Organisation New Start gegründet. Sie versuchen durch sogenannte Mietschwestern Kontakt zu den Hikikomoris aufzubauen und wieder zu resozialisieren. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Begriff Hikikomori wurde von dem Chefarzt des Sofukai-Sasaki-Krankenhaus bei Tokio Dr. Tamaki Saito geprägt. Mitte der 1980er-Jahre sah er sich mit dem Problem konfrontiert, dass immer mehr junge Männer in seine Praxis kamen und über Lethargie und Bindungsverlust klagten und sich deswegen in den eigenen vier Wänden verkrochen. Seit Jahren gilt er als Experte auf dem Hikikomori-Gebiet. Er sieht die Krankheit als Symptom der familiären und sozialen Krise in der japanischen Kultur.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color:#666666;"&gt;Maggie Jones: Kinder auf dem Rückzug. In: emotion Mai (2006) S. 124 &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-115416892704538552?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/115416892704538552/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=115416892704538552' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115416892704538552'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115416892704538552'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/07/hikikomori.html' title='Hikikomori'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-115416788538043381</id><published>2006-07-29T03:00:00.000-07:00</published><updated>2006-07-29T03:11:25.403-07:00</updated><title type='text'>Japan im Garten</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;Ich hab ein kleines Stückchen Japan gefunden und das bei meinen Eltern zuhause um die Ecke an einem Flußlauf. Wie seltsam ist das denn??&lt;br /&gt;Auf jeden Fall wächst an dem Fluß um die Ecke ein &lt;em&gt;Japan-Knöterich&lt;/em&gt;. In der Pflanzensprache auch &lt;em&gt;Fallopia japonica&lt;/em&gt; genannt. Bei meiner Recherche habe ich entdeckt, dass diese Pflanze es echt in sich hat. Im Monat Mai kann er zum Beispiel bis zu 30 Zenitmeter wachsen.&lt;br /&gt;1825 wurde er von dem Botaniker Philipp Franz von Siebold nach Europa gebracht und treibt seit dem hier sein „Unwesen“. &lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/320/Riesenknoeterich.jpg" border="0" /&gt;&lt;br /&gt;In den 70er Jahren wurde er von Forstwirten für´s Rotwild gepflanzt – die jedoch hatten keinen Appetit auf die japanische Pflanze. 1992 testete man, ob er das Schwermetall Kadmium aus vergifteten Böden saugt. Laut Michael Gaudchau, von der Uni Gießen tut er das auch, allerdings dauert dies bis zu 40 Jahren bis der Boden entgiftet ist. Naturschützer sind auf den &lt;em&gt;Japan-Knöterich&lt;/em&gt; nicht gut zu sprechen, weil er vor allem an Bächen Pestwurz und Zaunwinden verdrängt. Er gewinnt fast immer den Kampf um Nähstoffe und Wurzelraum. Weil der Japan-Knöterich so schnell wächst, pflanzen ihn viele Gartenbesitzer als Sichtschutz. Doch hierbei ist Vorsicht geboten: Er breitet sich sehr schnell aus. Sogar ausgerissene Jungpflanzen und Stängelteilchen, die in Pfützen liegen, bringen ganze Büsche hervor.&lt;br /&gt;Die Absichten von Philipp Franz von Siebold waren bestimmt gut. Jedoch ist es immer schwierig, wenn man eine neue, fremde Pflanze in ein ausgeglichenes, sensibles Ökosystem einführt. Mit diesen Folgen hat man heute zu kämpfen. Sie sind nicht schwerwiegend, aber doch spürbar.&lt;br /&gt;So viel zum kleinen Stückchen Japan bei meinen Eltern um die Ecke.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#666666;"&gt;Dirk Schneider: Platz da, ich wachse! In: Flora Garten Nr. 8 (2006), S. 46&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:85%;color:#666666;"&gt;Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Riesenknoeterich.jpg&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-115416788538043381?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/115416788538043381/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=115416788538043381' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115416788538043381'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115416788538043381'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/07/japan-im-garten.html' title='Japan im Garten'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-115312411256040530</id><published>2006-07-17T01:10:00.000-07:00</published><updated>2006-07-17T01:15:12.586-07:00</updated><title type='text'>Nin ten – „Der Himmel segnet ehrliche Arbeit“ bzw. „In der Hand des Himmels/Schicksals“ [1]</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Gleich zweimal ist er mir in der letzten Woche über den Weg gelaufen und ich hatte ihn eigentlich schon so gut wie vergessen. NINTENDO!!! Zuerst in einem Artikel in der &lt;i style=""&gt;Financial Times&lt;/i&gt; &lt;i style=""&gt;Deutschland&lt;/i&gt; über den Boom auf dem Markt für Computerspiele in Deutschland und in einem &lt;i style=""&gt;Spiegel&lt;/i&gt;-Interview mit dem Nintendo-Guru Miyamoto. Dieser Zufall gab mir den Anstoß, den heutigen Eintrag dem Thema Nintendo zu widmen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Als Kind habe ich auch öfters mal mit Super Mario, Luigi und Donkey Kong meine Zeit verbracht. Aber wenn ich genau darüber nachdenke fällt mir nicht mehr dazu ein, als einfach nur gespielt zu haben. Ich kann mich nur daran erinnern, dass wir zuhause eine Nintendo Konsole hatten und meine Freundin auch und dass ich abwechselnd zuhause oder bei ihr gespielt habe. Die Faszination der Konsole blieb mir allerdings nur ganze vier Wochen erhalten. Danach hatten meine Brüder die Kontrolle über die Konsole erlangt und ich spielte wieder „normal“.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Naja, egal. Nintendo ist jedenfalls japanisch und die technische Seite meines gesuchten Japans habe ich noch gar nicht abgetastet, was nun an dieser Stelle erfolgt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die erste Überraschung bei meiner Recherche erlebte ich, als ich entdeckte wie lange es diese Firma Nintendo schon gibt. Dieses Jahr werden es 117 Jahre. Die Firma wurde 1889 als Familienunternehmen von Fusajiro Yamauchi gegründet. Interessant finde ich auch die Namensgebung. &lt;i style=""&gt;Nin ten&lt;/i&gt; bedeutet „Der Himmel segnet ehrliche Arbeit“ bzw. „In der Hand des Himmels/Schicksals“ und die letzte Silbe &lt;i style=""&gt;do&lt;/i&gt; ist die allgemeine Nachsilbe für Geschäft.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Zunächst beschäftigte sich der Betrieb mit der Produktion von Hanafuda-Spielkarten, einem traditionellen japanischen Kartenspiel. Auf Grund schlechter Umsätze bemühte sich die Firma um eine Disney-Lizenz, die ihnen den Druck von Disney-Karten genehmigt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Um aber nicht nur ein Standbein zu haben experimentierte Nintendo mit verschiedenen Sachen, um andere Firmenzweige aufzubauen. So wurde zum Beispiel ein Taxi-Unternehmen gegründet und Versuche mit Instant-Reis gemacht. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;1970 wurde dann begonnen, neben den Spielkarten auch anderes Spielzeug herzustellen. 1977 erfolgte mit dem Telespiel &lt;i style=""&gt;Nintendo Game &amp; Watch&lt;/i&gt; der Einstieg in den Markt der Unterhaltungselektronik. Zudem entwickelte Nintendo ab 1979 auch Spiele für &lt;i style=""&gt;Arcade&lt;/i&gt;, die Videospiele für die Spielhallen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;1983 präsentierte Nintendo in Japan seine erste Spielekonsole. Dort wurde sie &lt;i style=""&gt;Famicom&lt;/i&gt; (Family Computer) genannt. In Amerika und Europa wurde sie unter dem Namen &lt;i style=""&gt;Nintendo Entertainment System (NES)&lt;/i&gt; bekannt. 1989 kam dann die erste tragbare Konsole auf den Markt, der &lt;i style=""&gt;Game Boy&lt;/i&gt;. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;In den USA galt der Markt 1983/84 schon als totgesagt. Mit seiner Entwicklung konnte Nintendo diesen Markt wiederbeleben und weltweit ausweiten. Bis vor kurzem galt die japanische Firma auf diesem Sektor als Markt führend, vor allem bei den tragbaren Geräten. Seit dem Jahre 2000 bekommt nun aber Konkurrenz von der X-Box von Microsoft und diversen Geräten von Sony. Sony versucht unter anderem durch seine tragbaren Geräte mit Nintendo zu konkurrieren. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;In der &lt;i style=""&gt;Financial Times&lt;/i&gt; &lt;i style=""&gt;Deutschland&lt;/i&gt; wurde angemerkt, dass jede neue Spielkonsole den Markt erweitere. Schon ältere Anhänger kaufen sich die Neuheit und andere steigen mit ihr ein und bleiben im Normalfall der Marke treu. Erschreckend fand ich, dass die wichtigsten Einstiegsgeräte portable Geräte sind, die schon von 5- bis 6jährigen genutzt werden können, um sie so auf eine Art „abhängig“ zu machen. Wer muss denn in diesem Alter schon einem Computer bzw. Game Boy oder ähnlichem verfallen sein?? Die andere, zunehmend wichtige Zielgruppe sind die über 40jährigen. Die kaufen sich solche Spiele wahrscheinlich, um sich noch mal jung zu fühlen. Dazwischen liegt eine Gruppe von 10- bis 30jährigen, die zusammen die größte Nutzergruppe bilden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Da ich es nicht nachvollziehen kann, wie es ist, „süchtig“ nach dem Spielen an der Konsole zu sein oder auch nur sehnsüchtig auf die neue Konsole oder das neue Spiel zu warten höre ich jetzt mal mit den Fakten auf, da die zumindest im vorigen Absatz genannten für mich persönlich nicht nachvollziehbar sind.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Das &lt;i style=""&gt;Spiegel&lt;/i&gt;-Interview wurde mit &lt;span style=""&gt;Shigeru Miyamoto geführt. Seine Bedeutung für Nintendo ist nicht so leicht zu beschreiben, wenn sie überhaupt einzufangen ist. Aber erst mal kurz was zu seiner Person. Miyamoto hat Industriedesign studiert und bei Nintendo als Spielentwickler die verschiedensten Charakteren, z.B. Super Mario, Donkey Kong, The Legend of Zelda und viele mehr erschaffen. Man sagt ihm nach, dass viele seiner Ideen für Spiele aus Kindheitserinnerungen und –erfahrungen entstanden sind. Für ihn war der Nervenkitzel das entscheidende. Und an ihm wollte er so viele Menschen wie möglich daran teilhaben lasssen. Gleichzeitig wirkte er bei der Entwicklung neuer Konsolen und Controllern mit. Heute ist er einer der leitenden Produzenten und Hauptmanager bei Nintendo. 2006 erhielt er den französischen Orden „&lt;/span&gt;Ordre des Arts et Lettres“ für seine Verdienste in der Spieleprogrammierung. Dieser Mann besitzt eine fast grenzenlose Fantasie und lässt Millionen Menschen daran teilhaben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die neuste Erfindung von Nintendo ist &lt;i style=""&gt;Nintendogs&lt;/i&gt;, die mit dem Nintendo DS bedient werden können. Häääää?? Also, ein Nintendo DS ist ein tragbares Videospielsystem, mit Touchscreen, Mikrofon, drahtlosem Empfang und vielem mehr. Und mit diesem Gerät kann man &lt;i style=""&gt;Nintendogs&lt;/i&gt; spielen. „Ein Haustier, das in die Hosentasche passt… Ein Welpe, der keine Pfütze auf dem Boden hinterlässt… Ein treuer Freund der auf deine Berührung und sogar deine Stimme reagiert.“&lt;a style="" href="#_ftn1" name="_ftnref1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; Mit diesen Worten wirbt der Hersteller für sein neuestes Produkt. Dank Touchscreen und Mikrofon kann man seinen Welpen trainieren, streicheln und mit verschiedenem Spielzeug mit ihm herumtollen, spazieren gehen und vieles, vieles mehr. Über den Wauwau-Modus kann man sogar andere Leute kennen lernen und mit ihnen Erfahrungen über die Welpenaufzucht austauschen und sogar Gegenstände können hier den Besitzer wechseln. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Wie schön!!! Erinnert mich irgendwie an die &lt;span style=""&gt;Tamagotchis&lt;/span&gt;, die vor Jahren die Schulhöfe bevölkerten. Ich hoffe, es wird nicht so weit kommen. &lt;a style="" href="#_ftn2" name="_ftnref2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;                      &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Literatur:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;http://www.spiegel.de/netzwelt/netzkultur/0,1518,423253-2,00.html&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Nintendo&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;http://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/94205.html&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;http://www.nintendo-europe.com/NOE/de/DE/home/index.do&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;http://www.innowaylimited.com/xs013.dll/Browser?Tour=CAAAAEMAAAA&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;br /&gt;  &lt;/p&gt;  &lt;div style=""&gt;&lt;hr align="left" size="1" width="33%"&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;  &lt;div style="" id="ftn1"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:85%;" &gt; &lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Nintendo&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn2"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref2" name="_ftn2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:85%;" &gt;http://www.innowaylimited.com/xs013.dll/Browser?Tour=CAAAAEMAAAA&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-115312411256040530?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/115312411256040530/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=115312411256040530' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115312411256040530'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115312411256040530'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/07/nin-ten-der-himmel-segnet-ehrliche.html' title='Nin ten – „Der Himmel segnet ehrliche Arbeit“ bzw. „In der Hand des Himmels/Schicksals“ [1]'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-115281431200829789</id><published>2006-07-13T11:09:00.000-07:00</published><updated>2006-07-13T11:11:52.030-07:00</updated><title type='text'>Dandy auf Japanisch - III -</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Im dritten Eintrag dieser „Reihe“ schaffe ich es nun endlich auch auf den ersten Dandy, Prinz &lt;i style=""&gt;Genji&lt;/i&gt;, in Japan einzugehen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die Sage über den Prinzen &lt;i style=""&gt;Genji&lt;/i&gt; besagt, dass es mal einen Sohn eines Kaisers gab, der seine Mutter verlor. Seine Mutter war die Lieblingsfrau des Monarchen und starb aufgrund der zermürbenden Palastintrigen. Seit dem Tag, an dem seine Mutter starb wollte das Kind nur mit Frauen zusammen sein, die seiner Mutter glichen. Er verliebte sich in die zukünftige Kaiserin, die seiner Mutter verblüffend ähnlich gesehen haben soll und zeugte sogar ein Kind mit ihr. Danach soll er sich in ihre Nichte Murasaki verliebt haben, da sie ihrer Tante so glich und entführte sie. Er hofierte blutjunge Prinzessinnen und alte Damen, nahm die ehemalige Geliebte seines besten Freundes und die Witwe des verstorbenen Kronprinzen. Doch eines Tages ging er zu weit. Er verführte die Frau seines Halbbruders, des neuen Tennos. Ihre Schwester zwang &lt;i style=""&gt;Genji&lt;/i&gt; daraufhin ins Exil an den Strand von Suma, in der Nähe des heutigen Kobe. Dort brachte sie ihn in ein trübes und eintöniges Leben am düsteren Schoß der Natur, fern von der hauptstädtischen Eleganz. Kurz nachdem der &lt;i style=""&gt;Tenno&lt;/i&gt;&lt;a href="#_ftn1" name="_ftnref1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; erkrankte holte er ihn in die Hauptstadt zurück. Das Kind, das er zuvor mit der Kaiserin gezeugt hat übernimmt kurze Zeit später den Thron. Infolgedessen wird &lt;i style=""&gt;Genji&lt;/i&gt; in Stand eines Kaisers im Ruhestand gehoben und ließ sich einen Palast mit vier Flügeln erbauen, von denen jeder eine Frau seines Herzens beherbergte. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Später heiratete er die Tochter des abgedankten Kaisers und erkennt dann aber, das Murasaki seine wahre große Liebe ist. Als sie Jahr später stirbt zieht sich &lt;i style=""&gt;Genji&lt;/i&gt; vom Hofleben zurück.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Diese Geschichte findet in einem Japan statt, wie wir es noch viel weniger kennen als das heutige. Damals gab es noch keine Teezeremonie, keine Geisha, kein Sushi und kein Bonsai. Der Kunsthistoriker J. Edward Kidder nennt diese Sage trotzdem „eine der japanischsten der gesamten japanischen Geschichte“&lt;a style="" href="#_ftn2" name="_ftnref2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Sie spielt in einer Gesellschaft, die sich nur um ihre eigene Achse dreht, die selbstverliebt und selbstvergessen lebt, in einer schönheitssüchtigen und melancholischen Epoche.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die Autorin Murasaki begann nach dem Tod ihres Mannes zu schreiben. Man sagt, sie sei in die Geschichte eingetreten wie in eine neue Ehe. Ihr Vater hatte sich durch geschicktes einheiraten in den Hof eine gewisse Machtstellung „erarbeitet“ und kontrollierte seit Mitte des 9. Jahrhunderts den Kaiser selbst. Durch diese Zugehörigkeit zum Hofe erhielt sie Informationen aus erster Hand und verarbeitete diese in der &lt;i style=""&gt;Genji&lt;/i&gt; – Sage. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Es ist auffallend, dass die weibliche Hauptfigur und die Autorin den gleichen Namen tragen. Es war aber nicht so, dass die Autorin der Hauptfigur ihren Namen gab, sondern andersherum. Der Name der Autorin ist unbekannt. Man weiß nur, dass sie eine Hofdame der Kaiserin Shoshi war. Um sie zu benennen gab man ihr den Namen der Geliebten &lt;i style=""&gt;Genjis&lt;/i&gt;. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die Prosa war das einzige Monopol der Frauen in der Heian-Zeit und dieses galt es zu nutzen. Denn zu dieser Zeit galten Frauen als minderwertig, zweitklassig und hatten nicht einmal einen Platz im Paradies der Buddhisten. Doch eben bei all diesen Beschränkungen erleichterte das neue Silbensystem &lt;i style=""&gt;manyogana&lt;/i&gt;, eine phonetische Wiedergabeschrift des Japanischen, es den Frauen die Freiheit der Schrift zu nutzen. Am Ende umfasst ihr Werk 54 Bände. Mehr als andere Weltklassiker wie „Don Quixote“ und ähnliche. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Der Prinz, den sie kreiert hat ist ein unerreichbares Ideal, der so schön ist, das man ihn auch &lt;i style=""&gt;„Leuchtenden Genji“&lt;/i&gt; nennt. Er vollbringt keine tollen Taten und ist auch kein Held. Aber er ist besessen von Schönheit und Kunst und gleichzeitig voller Verachtung gegen die Natur und alles was nützlich ist. Er repräsentiert die Gesellschaft der Heian-Zeit. Als Murasaki um die Jahrtausendwende den Roman über die Geschichte eines Kaisersohns schreibt, macht sie ihn zur Ikone eines glanzvollen, selbstverliebten und melancholischen Zeitalters.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Dandy wird er deswegen genannt, weil Baudelaire den Dandy als einen Menschen beschreibt, dessen einziger Beruf Eleganz ist. Und dies passt wie in meiner Eintragsreihe auf die Gesellschaft der Heian-Zeit und auf &lt;i style=""&gt;Genji&lt;/i&gt;. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Bis heute wird diese Sage in der Literatur, in Mangas, Filmen usw. verarbeitet. In „Kafka am Strand“ lassen sich, wie auch im Seminar besprochen, Anspielungen darauf finden. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center; color: rgb(255, 0, 0);" align="center"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;-THE END- &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;          &lt;p style="color: rgb(102, 102, 102);" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Literaturangaben zu den Einträgen Dandy auf Japanisch I, II und III:&lt;br /&gt;Jörg-Uwe Albig: Heian-Zeit, um 1000: Am Hof der Sorglosen. In: Geo Epoche Nr. 21 (2006)&lt;br /&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Dandy&lt;br /&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Genji_Monogatari&lt;br /&gt;http://www.randomhouse.de/book/excerpt.jsp?edi=117977&lt;/span&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;br /&gt;  &lt;/p&gt;  &lt;div style=""&gt;&lt;hr align="left" size="1" width="33%"&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;  &lt;div style="" id="ftn1"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Bezeichnung für den japanischen Kaiser&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref2" name="_ftn2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;Jörg-Uwe Albig: Heian-Zeit, um 1000: Am Hof der Sorglosen. In: Geo Epoche Nr. 21 (2006), S.40&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn2"&gt;    &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-115281431200829789?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/115281431200829789/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=115281431200829789' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115281431200829789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115281431200829789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/07/dandy-auf-japanisch-iii.html' title='Dandy auf Japanisch - III -'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-115234588902925467</id><published>2006-07-08T01:03:00.000-07:00</published><updated>2006-07-08T01:04:49.043-07:00</updated><title type='text'>Dandy auf Japanisch - II -</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;So, wer Dandy auf Japanisch – I – gelesen hat und sich nun fragt, was das alles mit den Dandys zu tun hat, dem wird hier weitergeholfen. Im ersten Teil habe ich mich etwas verzettelt und brauchte erstmal eine Pause. Hier geht´s nun also mit den Dandys und der Sage um Prinz &lt;i style=""&gt;Genji&lt;/i&gt; weiter.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die Oberschicht der Bewohner von Heian sind also laut meines vorherigen Eintrags Menschen, die sich nur im sich selbst kümmern und ihre narzistische Inszenierung als Ausdrucksmittel benutzen. Sie grenzen sich von bürgerlichen Normen und althergebrachten Traditionen ab und bilden einen neuen Lebensstil.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Der Gipfel der Zwecklosigkeit aber ist die Liebe. Für Baudelaire ist die Liebe „die natürliche Beschäftigung der Müßigen“&lt;a style="" href="#_ftn1" name="_ftnref1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Die Erfüllung der ehelichen Pflichten ist für die Heian-Dandys eher eine Notwendigkeit, als ein Vergnügen. Doch die Liebe, die sich außerhalb einer festen Bindung abspielt ist für ihn ein leichtherziges Spiel, das aber ganz bestimmten, streng einzuhaltenden Regeln folgt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Der erste Kontakt ähnelt meist für beide einem Blind Date. Der Mann schreibt der Angebeteten auf ein Gerücht hin ein Gedicht, kennt sie also auch nicht persönlich. Das von der Dame darauf folgende Gedicht ist zwar meist weniger unverfänglich, oftmals handelt es von Landschaften oder Jahreszeiten, es entscheidet jedoch über den restlichen Verlauf der Liebe. Denn für die Liebenden aus Heian ist die Handschrift von unschätzbarer Wichtigkeit. In ihr spiegeln sich der Charakter und der Rang deutlicher als im gesprochenen Wort. Zusätzlich zur Handschrift kommt als weiteres Kriterium, die Gabe zur Lyrik, hinzu. Sollte diese nicht den Ansprüchen des Mannes ausreichen, wird seine Lust auf den Gefrierpunkt sinken. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Denn, das sollte an dieser Stelle auch erwähnt werden, das Gedicht gilt als Fetisch dieser Epoche. Das Silbensystem &lt;i style=""&gt;manyogana&lt;/i&gt; ergänzt die bis dahin chinesische Bilderschrift und ermöglicht so eine phonetische Wiedergabe der japanischen Sprache. Vor allem für Frauen, die selten Chinesisch können ermöglichen sich neue Horizonte des Ausdrucks. Das Chinesisch in Japan ist dem Latein in Europa gleichzusetzen. Man sagt, es werden in Heian jeden Tag mehr als 1000 Gedichte verfasst. Aber nicht nur, um an den verschiedenen Gedichtwettbewerben teilzunehmen, sondern um jeder Situation einen angemessenen Ausdruck zu verleihen. Gedichte und Sprüche begleiten sozusagen das Leben. Es heißt sogar, dass in Dienstbetrieben Vorgesetzte ihre Untertanen mit Versen abmahnen. Diese Sprüche bzw. kurze Gedichte heißen &lt;i style=""&gt;Waka&lt;/i&gt;. Und sollte einem mal kein richtig gutes &lt;i style=""&gt;Waka&lt;/i&gt; zu einem Baum, einer Landschaft oder zum Mond einfallen, ist es ein guter Zeitpunkt, das Weite zu suchen. Denn hier in Heian ist mangelnde Dichtkunst ein Trennungsgrund. Genauso aber auch, wenn man eine Anspielung auf ein bekanntes Gedicht nicht verstanden hat, dann ist man eben der Konversation nicht wert. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Interessant ist aber auch, wenn sich die Liebenden dann über Verse näher gekommen sind und sie das erste Mal eine Nacht miteinander verbringen, sollte sich der Mann mit dem ersten Hahnenschrei verflüchtigen. Dieses Verschwinden wird in Heian viel mehr gewertet als die ganze Nacht. Bei einem „Abschied stellt sich heraus, was der Mann für ein Mensch ist“&lt;a style="" href="#_ftn2" name="_ftnref2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Warum der Mann so früh gehen muss hat natürlich auch einen Grund: er muss schnellstmöglich nachhause um für seine Angebetete „den Brief des nächsten Morgens“ zu verfassen. Dieser sollte auf jeden Fall seine Sehnsucht nach ihr bekunden, ein Gedicht und Blumen oder Zweige beinhalten. Dieses Briefeschreiben ist nicht zu unterschätzen, es hat sich in Heian eine richtige Kunst entwickelt. Dazu gehören neben dem Geschriebenen die richtige Größe und Stärke des Papiers, die Farbe, die Art wie er gefaltet ist und natürlich das Material, aus dem das Papier ist. All das hat natürlich einen Einfluss darauf, wie lange die Liebesbeziehung dauert.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Abschließend für diesen Eintrag lässt sich sagen, dass die Dandys der Heian-Zeit dieser Kunst der Gedichte und des Briefeschreibens fast ihre uneingeschränkte Aufmerksamkeit widmen. Natürlich erst dann, wenn sie perfekt gestylt ihrem Schönheitsideal entsprechen.&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Nun habe ich es wieder nicht bis zum Prinzen &lt;i style=""&gt;Genji&lt;/i&gt; und seiner Sage geschafft. Aber das nächste Mal.&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;-to be continued-&lt;/span&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;  &lt;/p&gt;  &lt;div style=""&gt;&lt;hr align="left"  width="33%" style="font-size:78%;"&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;  &lt;div style="color: rgb(102, 102, 102);" id="ftn1"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[&lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);font-size:85%;" &gt;1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; http://www.randomhouse.de/book/excerpt.jsp?edi=117977&lt;br /&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref2" name="_ftn2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; Jörg-Uwe Albig: Heian-Zeit, um 1000: Am Hof der Sorglosen. In: Geo Epoche Nr. 21 (2006), S.48&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="color: rgb(102, 102, 102);" id="ftn2"&gt;    &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-115234588902925467?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/115234588902925467/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=115234588902925467' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115234588902925467'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115234588902925467'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/07/dandy-auf-japanisch-ii.html' title='Dandy auf Japanisch - II -'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-115226218458844702</id><published>2006-07-07T01:48:00.000-07:00</published><updated>2006-07-08T00:46:08.236-07:00</updated><title type='text'>Dandy auf Japanisch - I -</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ein Dandy ist laut einer Beschreibung von Charles Baudelaire ein „Mensch, dessen einziger Beruf die Eleganz ist“&lt;a style="" href="#_ftn1" name="_ftnref1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;, der im Luxus groß gezogen und von Jugend auf an den Gehorsam der anderen Menschen gewöhnt ist und der keine andere Beschäftigung hat, als seinem Glück nachzulaufen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Solche Dandys gab es auch in Japan, allerdings vor mehr 1000 Jahren. Zu jener Zeit ist auch die Sage um Prinz &lt;i style=""&gt;Genji&lt;/i&gt; entstanden, doch um dieses näher ausführen zu können, gilt es erst einmal das Japan dieser Zeit zu beschreiben.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Kaiser Kammu verlegte im Jahr 794 den Kaiserpalast von Nagoaka etwa 15 Kilometer nach Norden, an einen gesegneten Ort zwischen dem Katsura- und dem Kamo-Fluss, wo die Nähe des Berges Hiei Schutz vor Dämonen verhieß. Binnen kurzer Zeit ist die Stadt stark gewachsen und heißt jetzt Heian – „Hauptstadt des Friedens“, später Kyoto. Dieses goldene, herbstbunte Zeitalter, in der Geschichtsschreibung „Heian-Zeit“ genannt, wird über vier Jahrhunderte andauern, bis 1183 der Kriegsherr Minamoto no Yoritomo die Macht an sich reißt und den Regierungssitz nach Kamakura verlegt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;In der „Hauptstadt des Friedens“ herrscht die Dekadenz. Hier gilt alles Nützliche als vulgär: die Wissenschaft, die Bildung, erst recht die Philosophie. Die Höfe der Universitäten, die einst eifrig chinesische Klassiker in japanische Köpfe pressten, sind mit Gras überwachsen und die Lesesäle leer. Professoren gelten als unansehnliche Gestalten, mit ihrer schlecht sitzenden, ausgeliehenen Kleidung. Selbst die Jagd und der Ausritt über die Ländereien finden in Heian keinen Anklang, obwohl sie in anderen Zeiten und Welten klassische Prestige-Hobbys der Oberschicht sind. Hier wird nach der Regel &lt;i style=""&gt;„Schön ist, was keinen Zweck hat“&lt;a style="" href="#_ftn2" name="_ftnref2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; gelebt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Nicht Vermögen oder Verdienste sondern die Geburt ist es, die Status, Einkommen und Privilegien regelt. So wird auch der Anteil an der Reisernte sowie der Zutritt zu den Kaiseraudienzen, sogar die Strenge von Gerichtsurteilen oder die Höhe von Steuern – von denen die obersten fünf Ränge sowieso vollkommen befreit sind – durch sie geregelt. Die weniger als ein Tausendstel der Bevölkerung ausmachende Schicht der „guten Leute“, &lt;i style=""&gt;Yoki hito &lt;/i&gt;genannt, bildet die Oberschicht. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Das restliche Japan finanziert mit seinen Abgaben und seiner Arbeitskraft die feine Hofgesellschaft. Die Elite nimmt sie wenn überhaupt mit einem Gefühl von Ekel war. Sozusagen ein dummes, unkultiviertes Volk, das nur die Sprache strenger Gesetzt versteht. So ist es Bauern zum Beispiel verboten, Fisch zu essen oder Sake zu trinken. Von ihnen will die Oberschicht nichts wissen, für sie ist der „Glanz des Mondes“ fast schon zu schade. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Am Hof werden die Unterscheidungen zwischen Unten und Oben in sehr geringen Nuancen sichtbar. So signalisieren die Anzahl der Falten im Fächer die Rangzugehörigkeit. 25 für die obersten drei Ränge, 23 für den vierten und fünften und 23 für die niederen zwölf. Zudem hilft ein Farbkodex, bei der Zuordnung des Ranges. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Verallgemeinernd lässt sich sagen, dass man einander anhand der Stimme, Wortwahl und Gestik erkennt und bemisst. Man sagt, dass selbst ein Husten im Dunkeln die noble Geburt verrät.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die Bewohner Heians hegen ein sehr gespaltenes Verhältnis zur Natur. Ihre Gärten sind Kunstgärten, in denen sie sich an Sommertagen aufhalten. Eine Art Traumreich wird für sie geschaffen, damit sie hier ihr Leben verbringen können. Für sie ist die Natur nicht nur unvollkommen, sondern auch gefährlich. Aus diesem Grund ist alles schön, was die Natur in ihre Schranken weißt. Deshalb sind die Flüsse in ihren Gärten begradigt und parallel angeordnet und Hügel werden symmetrisch zu den Flüssen angelegt. Das Ganze Kunstwerk erreicht seinen Höhepunkt zum Beispiel, wenn der Mond durch sein Licht die exakten Konturen perfekt in Szene setzt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Aus eben diesem Grund, weil etwas nur schön ist, wenn es die Natur in ihre Schranken weißt, verändern die Heian Bewohner auch sich selbst. Die Frauen zum Beispiel zupfen sich die Augenbrauen ganz aus, um sich danach eine Linie ein paar Zentimeter höher wieder nachzuzeichnen. Außerdem schwärzen sie sich die Zähne. Dies wird erzielt, indem sie einen Sud aus Tee mit eingelegten Eisenspänen eine zeitlang im Mund behalten. Das veraltete Schönheitsideal der weißen Zähne löst bei den Männern Entsetzen und Verachtung aus und erinnere sie an geschälte Raupen im Mund. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die Dandys dieser Zeit sind androgyne Wesen. Sie parfümieren sich großzügig die Haare sowie die Kleidung, weinen über den Abschied der Geliebten, den Sonnenaufgang und vieles mehr. Sie pudern sich ihre Gesichter mit einer Mischung aus Kupferchlorid und weißen Blei. Ein schlecht gepudertes Männerantlitz erinnert die Heian-Frauen an „dunkle Erde, auf welcher der Schnee zu Flecken geschmolzen ist“&lt;a style="" href="#_ftn3" name="_ftnref3" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 12pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[3]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. Des Öfteren werden auch Parfüm-Wettbewerbe abgehalten, bei denen die Männer versuchen, durch ihre bestimmten Kreationen die Natur noch zu übertreffen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die spätere Kultur der Samurais ist den Heian noch fremd. Für sie sind die Soldaten verachtenswerte Personen, die vulgär, ungeschliffen und verbauert sind. Zudem haben sie keine Ahnung von Musik und den anderen angenehmen Seiten des Lebens. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Aus eben diesen Gründen gibt es auch kein Heer in Heian. Dies führ dann 1183 dazu, dass die Stadt den Angriffen der Krieger aus dem Osten nicht standhalten konnten und wie eingangs schon erwähnt, der Kriegsherr Minamoto no Yoritomo die Regentschaft übernahm.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;„Hauptstadt des Friedens“ heißt sie nicht nur, sondern ist auch die Philosophie der Bewohner. &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: center;" align="center"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;i style=""&gt;&lt;span style="" lang="EN-US"&gt;&lt;span style="color: rgb(255, 0, 0);"&gt;-to be continued-&lt;/span&gt; &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;  &lt;/p&gt;  &lt;div style=""&gt;&lt;hr align="left"  width="33%" style="font-size:78%;"&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;  &lt;div style="color: rgb(102, 102, 102);" id="ftn1"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; http://www.randomhouse.de/book/excerpt.jsp?edi=117977&lt;br /&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref2" name="_ftn2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; Jörg-Uwe Albig: Heian-Zeit, um 1000: Am Hof der Sorglosen. In: Geo Epoche Nr. 21 (2006), S.44&lt;br /&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref3" name="_ftn3" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style="font-size: 10pt; font-family: &amp;quot;Times New Roman&amp;quot;;"&gt;[3]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;Jörg-Uwe Albig: Heian-Zeit, um 1000: Am Hof der Sorglosen. In: Geo Epoche Nr. 21 (2006), S.50&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="color: rgb(102, 102, 102);" id="ftn2"&gt;    &lt;/div&gt;  &lt;div style="color: rgb(102, 102, 102);" id="ftn3"&gt;    &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style=""&gt;&lt;div style="" id="ftn2"&gt;    &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn3"&gt;    &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-115226218458844702?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/115226218458844702/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=115226218458844702' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115226218458844702'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115226218458844702'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/07/dandy-auf-japanisch-i.html' title='Dandy auf Japanisch - I -'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-115192722762644746</id><published>2006-07-03T04:30:00.000-07:00</published><updated>2006-07-03T04:51:46.920-07:00</updated><title type='text'>Bäume auf Japanisch</title><content type='html'>Der Baum ist eines der bedeutungsreichsten und weitestverbreiteten Symbole der Welt. Vielleicht hilft mir ja die Suche nach der Symbolik in der Natur, mein Japan zu finden.   &lt;h3&gt;&lt;span style=""&gt;Bambus&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/Bambus.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 279px; height: 210px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/320/Bambus.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Obwohl der Bambus eine Nutzpflanze ist, ist sein Name mit positiver Symbolhaftigkeit besetzt. Da er sehr gerade wächst und aufgrund seiner frischen, grünen Farbe gilt er als Symbol der Reinheit. Er tritt auch zusammen mit den Kiefernzweigen und den Kirschblüten als Symbol auf. Diese drei Symbole werden nicht nur als Glückssymbole eingesetzt, sondern auch z. B. um auf Speisekarten die verschiedenen Kategorien zu markieren. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Zum Jahresende hin wird auf jeder Seite der Eingangstür ein Gebinde auf Bambusrohren und Kiefernzweigen aufgestellt, das glück bringen soll. &lt;/p&gt;  &lt;h3&gt;&lt;span style=""&gt;Chrysanthemen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die Pflanze stammt ursprünglich aus China und kam im 15. jahrhundert von dort nach Japan.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/chrysantheme_fleurs_2.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/320/chrysantheme_fleurs_2.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Von den Japanern wird die Chrysantheme „Kiku“, Abendsonne genannt und gelten hier als Symbol der Unsterblichkeit und Vollkommenheit. Sie blühen, wenn andere Blumen schon lange verwelkt sind.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;In Japan ist die Chrysantheme die Symbolblume des Kaiserhauses und hat deswegen den Rang einer Nationalblume. So hat das Staatswappen die Form einer 16-blättrigen Chrysantheme und er Thron des Kaisers trägt den Namen „Chrysanthementhron“ und sein Palast wird „Chrysanthemenpalast“ genannt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die höchste japanische Auszeichnung, der Chrysanthemen-Orden „Kiku No Gomon“, ist nach ihr benannt. „Kiku No Gomon“ bedeutet, „Edles Zeichen der Chrysantheme“ oder „Kaiserliches Siegel der Chrysantheme. Dieser wurde 1876 von Kaiser Mutsuhito gestiftet und wird heute an Personen für eine besondere Leistung verliehen. &lt;/p&gt;  &lt;h3&gt;&lt;span style=""&gt;Kiefer&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Als immergrüner Baum und wegen ihres unverderblichen Harzes gilt die Kiefer als Symbol der Unsterblichkeit. Außerdem, da die Kiefer ein Baum ist, der Wind und Wetter standhält, als ein Symbol der Lebenskraft und der Persönlichkeit, die die Schwierigkeiten des Lebens unbeschädigt bewältigt. Zwei Kiefern zusammen bilden das Symbol der Liebe und der ehelichen Treue. &lt;/p&gt;  &lt;h3&gt;&lt;span style=""&gt;Kirschblüten – Sakura &lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/Kirschbl%3F%3Fte.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 293px; height: 220px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/320/Kirschbl%3F%3Fte.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die Kirschblüte ist eines der wichtigsten Symbole der japanischen Kultur. Sie steht für Schönheit, Aufbruch und Vergänglichkeit. Die Zeit der Kirschblüte kennzeichnet den Beginn des Frühlings und markiert so einen Höhenpunkt im japanischen Kalender. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Mitte oder Ende März beginnt die Kirschblüte in Kyushu und zieht dann weiter nach Nordoste, bis sie Anfang Mai Hokkaido erreicht hat. Zu dieser Zeit wird zusätzlich zur Wettervorhersage im Fernseher auch die Kirschblütenfront vorhergesagt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Zu der Zeit, in der die Kirschblüten in der Stadt blühen, feiern die Japaner das Hanami-Fest. Dies bedeutet, dass die Japaner in Gärten und Parks „die Schönheit von in Blüte stehenden Bäumen in der Natur genießen“&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="#_ftn1" name="_ftnref1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Da der japanische Kirschbaum keine F&lt;/span&gt;rüchte trägt, lebt er gewissermaßen für das wenige Tage im Jahr andauernde Erblühen in überragender Schönheit. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Eine vom Wind davongetragene Kirschblüte gilt als Symbol des idealen Todes.&lt;/p&gt;  &lt;h3&gt;&lt;span style=""&gt;Laub&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/h3&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Genauso wie der blühende Kirschbaum den Frühling einläutet, läuten die verfärbten Laubbäume und das zu Boden fallende Laub das Ende des Sommers und den Beginn des Herbstes ein. Sie signalisieren den kommenden Winter gleichermaßen. &lt;/p&gt;                &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;Zudem gilt der Laubbaum mit seinem jährlich sich erneuerndem Blattkleid vor allem als Symbol, der den Tod stets aufs neue besiegenden Wiedergeburt des Lebens.&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;http://www.kunstdirekt.net/Symbole/symbole/baeume.htm&lt;br /&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Japanische_Kirschbl%C3%BCte&lt;br /&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Bambus&lt;br /&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Chrysantheme&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Bilder:&lt;br /&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Phyllostachys_aurea0.jpg&lt;br /&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Redbuds.jpg&lt;br /&gt;http://www.aujardin.info/img/img6/chrysantheme_fleurs_2.jpg&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;   &lt;/p&gt;  &lt;div style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;&lt;hr align="left"  width="33%" style="font-size:78%;"&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;  &lt;div style="" id="ftn1"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; http://de.wikipedia.org/wiki/Hanami&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-115192722762644746?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/115192722762644746/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=115192722762644746' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115192722762644746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115192722762644746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/07/bume-auf-japanisch.html' title='Bäume auf Japanisch'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-115132606332728789</id><published>2006-06-26T05:42:00.000-07:00</published><updated>2006-06-26T05:47:43.343-07:00</updated><title type='text'>Sudoku – „Zahlen als Einzel beschränken“</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;„Macht süchtig!“ Überall wird es uns angepriesen, neben jedem Kreuzworträtsel findet man nicht weit entfernt ein Sudoku. Eine Flut von Sudoku- und dazugehörigen Trainingsbüchern breitet sich über Deutschland und große Teile des restlichen Europas und der Welt aus&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/Sudoku.1.gif"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/320/Sudoku.1.gif" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Obwohl das Spiel wahrscheinlich jedem bekannt ist stelle ich es doch noch einmal kurz vor. Das Spielfeld besteht aus einem Gitterfeld mit 3 x 3 Blöcken, die jeweils in 3 x 3 Felder aufgeteilt sind. Insgesamt sind also 81 Felder in 9 Reihen und 9 Spalten unterteilt. In 22 bis 33 Felder sind schon zu Beginn Ziffern zwischen 1 und 9 vorgegeben. Ziel des Spiels ist es nun, die leeren Felder so zu vervollständigen, dass in jeder der neuen Zeilen, Spalten und Blöcke jede Ziffer von 1 bis 9 genau einmal auftritt. Die Anzahl der vorgegebenen Zahlen macht nicht sogleich den Schwierigkeitsgrad erkenntlich. Bei diesem kommt es auf die Verteilung der vorgegebenen Zahlen an. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Obwohl hier Zahlen im Spiel sind, sind zur Lösung keinerlei mathematische Kenntnisse erforderlich. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Aber wie kam es dazu, dass ein Logikrätsel zum Suchtobjekt aller Kreuzwortlöser und Nichträtsler avancierte. Ein Amerikaner namens Wayne Gould hat Sudoku während einer Japanreise kennen gelernt und versuchte während der folgenden sechs Jahre eine Software zu entwickelnd, die neue Sudokus per Knopfdruck entwickeln kann. Ende 2004 ist er mit seiner Idee bis in die Redaktion der Times in London gekommen. Dort konnte er einen Feuilletonredakteur für Sudoku begeistern und die Times wird damit zur ersten Tageszeitung die Sudokus regelmäßig abdruckt und die weltweite Lawine lostritt. Was danach kommt weiß wohl jeder…&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Japan ist das Land des Puzzles und so liegt es auch nahe, dass Sudoku in Japan das beliebteste Zahlenrätsel ist. Doch hier ist der Level viel höher angesetzt als in Europa und man ist schon lange dazu übergegangen, die Sudokufelder immer größer zu machen. An dieser Stelle muss man allerdings anmerken, dass Sudoku ursprünglich aus Amerika kommt. 1986 entdeckte die Puzzelfirma Nikoli eine Art Puzzle in einer amerikanischen Rätselzeitschrift. Nach einigen Verbesserungen durch die eigene Firma und einem eingängigen Namen wuchs das Interesse. Der Name Sudoku bedeutet eigentlich: Zahlen als einzeln beschränken. SU bedeutet Zahl und DOKU einzeln. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Dieses Jahr im März wurde die erste Weltmeisterschaft in Italien ausgetragen. Gewonnen hat eine tschechische Wissenschaftlerin. Der Kopfrechen-Weltmeister Gert Mittring wurde drittletzter von 85. Also, man muss kein Rechenkünstler sein um Sudokus lösen zu können.&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; color: rgb(153, 153, 153);"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;http://de.wikipedia.org/wiki/Sudoku#&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; color: rgb(153, 153, 153);"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; color: rgb(153, 153, 153);"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;http://www.nikoli.co.jp/puzzles/1/index_text-e.htm&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; color: rgb(153, 153, 153);"&gt; &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; color: rgb(153, 153, 153);"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-115132606332728789?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/115132606332728789/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=115132606332728789' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115132606332728789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115132606332728789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/06/sudoku-zahlen-als-einzel-beschrnken.html' title='Sudoku – „Zahlen als Einzel beschränken“'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-115072311070388781</id><published>2006-06-19T06:15:00.000-07:00</published><updated>2006-06-20T00:07:47.233-07:00</updated><title type='text'>Unterwäsche für eine höhere Gebrutenrate</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Das könnte auch ein Witz sein: der Unterwäschehersteller Triumph mit Niederlassung in Tokio stellt seinen neuen BH vor. Auf dem BH sind Applikationen, die dazu beitragen sollen, den dramatischen Geburtenrückgang in Japan aufzuhalten. In diesem Sinne ist von einer gemeinnützigen Kollektion zu sprechen, da, wenn es wieder mehr Babys gibt, alle davon profitieren.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Tatsächlich ist die Zahl der Neugeborenen vom Jahr 2001 mit 10,04&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a style="" href="#_ftn1" name="_ftnref1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; Kinder auf 1.000 Einwohner auf 9,47 Kinder auf 1.000 Einwohner im Jahr 2005 gesunken. Das lässt die Japaner zu solch radikalen, doch durchdachten Maßnahmen greifen.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;In Deutschland kamen im Jahr 2001 nur 8,9&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a style="" href="#_ftn2" name="_ftnref2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; Kinder auf 1.000 Einwohner und im Jahr 2004 sogar nur 8,6 Neugeborene auf 1.000 Einwohner. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Da sollten sich die Leute von Triumph mal überlegen, ob sich solch eine Kampagne nicht auch für Deutschland lohnen würde.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/Unterw%3F%3Fsche%20Japan.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0px auto 10px; display: block; text-align: center; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/320/Unterw%3F%3Fsche%20Japan.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;div style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr align="left"  width="33%" style="font-size:78%;"&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;  &lt;div style="" id="ftn1"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);font-size:85%;" &gt;http://www.indexmundi.com/g/g.aspx?c=ja&amp;v=25&amp;amp;l=de&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn2"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref2" name="_ftn2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);font-size:85%;" &gt;http://www.destatis.de/indicators/d/lrbev04ad.htm&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);font-size:85%;" &gt;Foto: Chronik 6. - 12. Mai. In: Spiegel Nr. 20 (2006), Seite 205&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-115072311070388781?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/115072311070388781/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=115072311070388781' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115072311070388781'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/115072311070388781'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/06/unterwsche-fr-eine-hhere-gebrutenrate.html' title='Unterwäsche für eine höhere Gebrutenrate'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-114975602707268525</id><published>2006-06-08T01:28:00.000-07:00</published><updated>2006-06-08T02:03:37.853-07:00</updated><title type='text'>Ukiyo-e – „Bilder der fließenden, vergänglichen Welt.“</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Fast jeder kennt das Bild &lt;i style=""&gt;„Die große Woge“&lt;/i&gt; und die meisten davon wissen, &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/Die%20gro%3F%3Fe%20Woge.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/320/Die%20gro%3F%3Fe%20Woge.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;dass es von einem Japaner angefertigt wurde. Dieser Japaner nennt sich &lt;i style=""&gt;Katsushika Hokusai&lt;/i&gt;. Er wird im Jahr des Drachen, also 1760 in einem Vorort der Stadt Edo, dem heutigen Tokyo geboren. Seine Eltern sind unbekannt. Im Alter von drei Jahren wird er von einem Spiegelmacher am Hofe des Shoguns adoptiert und arbeitet mit zwölf Jahren in einer öffentlichen Bücherei. Bald darauf, mit 15 beginnt er eine Lehre als Graveur und Druckstockschnitzer. 1778, also im Alter von 18 Jahren nimmt ihn der Künstler Katsukawa Shunsho in seine Schule auf. Hier lernt er den zu porträtierenden Personen individuelle Züge zu verleihen und sie nicht als Stereotypen darzustellen. Hokusai lernt zudem auch bei anderen Lehrern, wechselt oft die Schulen und experimentiert für sich. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Zu diesem Zeitpunkt stellen die &lt;i style=""&gt;Ukiyo-e&lt;/i&gt;, die Holzschnitte, neben Ansichten berühmter Orte und Alltagsszenen auch Blumen und Tiere, vor allem aber Kurtisanen und Geishas aus dem Vergnügungsviertel von Edo dar. Auf Grund der preisgünstigen Vervielfältigung der Drucke und somit der Möglichkeit zur Erzielung hohen Auflage werden die Holzschnitte zur wohl wichtigsten Ausdrucksform der neuen bürgerlichen Kultur. Diese entsteht zum Ende des 17. Jahrhunderts in den aufstrebenden Städten um die alten Adelsburgen und bildet ein neues Bürgertum.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Hokusai revolutioniert die Holzschnittkunst seiner Zeit. Er ist einer der rastlosen Künstler, denen kein Format und keine Schultradition unbekannt sind und es kein Thema gibt, das er noch&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/Fisherman_Wife_Dream.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 278px; height: 199px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/320/Fisherman_Wife_Dream.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; nicht verarbeitet hat. So thematisiert er kämpfende Samurais genauso wie erotische Szenen, einzelne Pflanzen und Landschaften, wie Karikaturen und Spukgestalten gleichermaßen. Seine Rastlosigkeit drückt sich auch in seinem Lebenswandel aus. Während seines 88 Jahre langen Lebens zieht er mehr als 90-mal um und ändert über 30-mal seinen Namen. So gibt er sich von 1834 bis 1849 den Künstlernamen &lt;i&gt;Gakyo-rojin&lt;/i&gt;&lt;span style=""&gt;, was so viel wie &lt;i&gt;„der vom Malen besessene“&lt;a style="" href="#_ftn1" name="_ftnref1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/i&gt; bedeutet. Seinen eigentlichen Namen &lt;/span&gt;&lt;i style=""&gt;Katsushika Hokusai&lt;/i&gt; nimmt er erst 1798 an, als er selbst Meister ist und eigene Schüler hat. Der Vorname &lt;i style=""&gt;Katsushika&lt;/i&gt; erinnert an den Vorort Edos, in dem er geboren wurde. Mit seinem weltberühmten Namen &lt;i style=""&gt;Hokusai&lt;/i&gt; lehnt er sich an den Polarstern an, nach dem er auch sein Atelier benennt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Während sich die anderen &lt;i style=""&gt;Ukiyo-e &lt;/i&gt;- Meister mit dem Darstellen schöner Frauen und Schauspielern beschäftigten entwickelte &lt;i style=""&gt;Hokusai&lt;/i&gt; seinen eigenen Stil und löst sich gleichzeitig von der Tradition der &lt;i style=""&gt;Ukiyo-e&lt;/i&gt;. Er wendet sich vor allem der Natur und den Landschaften zu. In Bäumen, Bergen, Felsen und im Wasser sucht er nach Zeichen, die ihm das Göttliche offenbaren. Für ihn steckt in allem ein Geist und eine Seele. Deswegen zeichnet er Blumen jetzt auch so, als wären es Männer bzw. Frauen. Tieren verpasst er Charakterzüge. So porträtiert er einen Tiger mit einem erhabenen Lächeln und einen Hahn mit einem selbstverliebten und stolzen Blick. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Zu seinen bedeutendsten Werken gehören wohl die Manga - Lehrbücher, die er von 1814 bis 1819 veröffentlicht. Insgesamt beinhalten sie 15 Bände und sind für den Zeichenunterricht gedacht. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Mit seinen „36 Ansichten des Fuji“ bleibt &lt;i style=""&gt;Hokusai&lt;/i&gt; bis heute wohl unüber&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/hokusai%20fuji.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 278px; height: 218px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/320/hokusai%20fuji.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;troffen. Die Serie von Landschaftsbildern, die den Berg als Wahrzeichen Japans darstellt, beinhaltet unter anderem &lt;i style=""&gt;„Die große Woge“&lt;/i&gt;, die sich später zu einem Symbol für Japan entwickelt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Obwohl Japan isoliert ist gelangen durch die Holländer und Chinesen in der Hafenstadt Nagasaki europäische Bilder nach Japan und japanische Bilder nach Europa. So beeinflusste &lt;i style=""&gt;Hokusai&lt;/i&gt; Künstler wie van Gogh, Gaugin und Klimt und ließ sich ebenso von ihnen beeinflussen. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Während seines ganzen Lebens hat &lt;i style=""&gt;Hokusai&lt;/i&gt; über 500&lt;a style="" href="#_ftn2" name="_ftnref2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; illustrierte Bücher mit 10.000 Holzschnittseiten, daneben über 30.000 Farbholschnitte in Einzelblättern und Gemälde angefertigt. Er opferte sein ganzes Leben dem Holzschnitt und der Kunst, damit erlangte eine große Volkstümlichkeit. &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Mit sich und seiner Arbeit war er nie wirklich zufrieden. Um wirklich gut zu sein müsste er mindestens 100 Jahre alt werden und mit 110 wäre er dann perfekt. Diese Ansicht wird im folgenden Zitat ersichtlich:&lt;o:p&gt;&lt;br /&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="margin: 0cm 30.6pt 0.0001pt 27pt; text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Seit meinem fünften Lebensjahr war ich besessen die Form der Dinge zu skizzieren. Nach meinem 50. Lebensjahr machte ich eine Reihe von Grafiken, aber alles was ich vor meinem 70. Lebensjahr produzierte ist der Rede nicht wert. Im Alter von 72 lernte ich schliesslich etwas über die wahre Natur von Vögeln, Tieren, Insekten, Fischen und die Art der Gräser und Bäume. Deshalb werde ich im Alter von 82 wohl einige Fortschritte erzielt haben, mit 90 werde ich dann noch tiefer in die Bedeutung der Dinge eingestiegen sein, mit 100 werde ich echt gut sein und mit 110 wird jeder Punkt, jede Linie ihr eigenes Leben haben. Ich hoffe nur, dass einige Leute so alt werden um den Wahrheitsgehalt meiner Worte zu erkennen.“&lt;a style="" href="#_ftn3" name="_ftnref3" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[3]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:11;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;Am 10. Mai 1849 stirbt &lt;i style=""&gt;Katsushika Hokusai&lt;/i&gt;. Leider hat er für sich die Vollkommenheit nicht erreicht, so aber für viele Japaner. Und er für sie wird er immer der einflussreichste &lt;i style=""&gt;Ukiyo-e&lt;/i&gt; – Meister Japans sein.&lt;/p&gt;  &lt;div style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;   &lt;hr style="font-size: 78%;" align="left" width="33%"&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;  &lt;div style="" id="ftn1"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);font-size:85%;" &gt; Daebel, Nina: Suche nach Vollkommenheit – Katsushika Hokusai, Maler, 1760 – 1849. In: Geo Epoche Nr. 21 (2006), S.106&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref2" name="_ftn2" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[2]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);font-size:85%;" &gt;http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/unterhaltung/index,page=1124002.html&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref3" name="_ftn3" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[3]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);font-size:85%;" &gt;http://www.artelino.de/articles/hokusai.asp&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="color: rgb(153, 153, 153);" class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;span style=";font-family:&amp;quot;;font-size:85%;"  lang="EN-GB" &gt;Bilder:&lt;br /&gt;Die große Woge: http://www.macorig.com/hokusai.gif&lt;br /&gt;Fishermen´s dream: http://www.trrill.com/photos/hokusaidream.jpg&lt;br /&gt;Fuji: www.artunframed.com/katsushika_hokusai.htm&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn2"&gt;    &lt;/div&gt;  &lt;div style="" id="ftn3"&gt;    &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-114975602707268525?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/114975602707268525/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=114975602707268525' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/114975602707268525'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/114975602707268525'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/06/ukiyo-e-bilder-der-flieenden.html' title='Ukiyo-e – „Bilder der fließenden, vergänglichen Welt.“'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-114923525861034485</id><published>2006-06-02T00:59:00.000-07:00</published><updated>2006-07-07T01:54:15.036-07:00</updated><title type='text'>U-Bahnfahren auf Japanisch</title><content type='html'>&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Bei meiner Suche nach meinem Japan bin ich wieder mal auf die Bilder der überfüllten&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/Tokio%20U-Bahn.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 308px; height: 220px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/320/Tokio%20U-Bahn.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; U-Bahnen Tokios gestoßen. Die hat bestimmt schon jeder gesehen. Ich finde es immer wieder phänomenal, wie viele Menschen in so einen Wagon reinpassen und dass die Insassen das alles ohne Schaden überstehen. Nicht, dass ich denke da würde etwas passieren. Ich würde auf jeden Fall Platzangst bekommen, obwohl ich sonst nicht darunter leide. Zufällig habe ich auf www.abenteuerreisen.de einen Artikel über die „Grapschenden U-Bahnfahrer“&lt;a style="" href="#_ftn1" name="_ftnref1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; gelesen. Durch die überfüllten Wagons fällt es den Grapschern nicht schwer bei ihren weiblichen Nachbarn auf Tuchfühlung zu gehen. Diese können sich in den meisten Fällen nicht mal wehren, da es in diesen Zügen nur schwer bzw. gar nicht möglich ist, sich einen anderen Platz zu suchen, zudem schämen sich die Frauen und versuchen deswegen den Grapscher zu ignorieren. Die Grapscher werden in Japan „Chikan“ genannt. Sie haben es soweit gebracht, dass die Japanische Zuggesellschaft Keio Electric Railway praktisch gezwungen ist, Wagons nur für Frauen bereitzustellen. In den U-Bahnen hängen jetzt auch überall Plakate, die die Frauen ermutigen sollen, die Grapscher anzuzeigen. Die Tokioter Polizei gibt für das Jahr 2000 1.800 Festnahmen bekannt, die im Zusammenhang mit sexueller Belästigung in U-Bahnen zustande gekommen sind. Kann man sich das vorstellen?? Extra Wagons für Frauen nur wegen ein paar Männern, die ihre Finger nicht bei sich lassen können. Gut, dann denkt man, die Japaner sind sowieso ein bisschen anders und bei uns kann man sich das nicht vorstellen. Ich war dann doch etwas überrascht, als ich am Ende des Artikels gelesen habe, dass es in Indien, Iran, Thailand und Ägypten ebenso extra Wagons für Frauen gibt. Aber es kommt noch dicker: in Europa sind auch ein paar Feiglinge unterwegs, weswegen in Frankreich in den Nachtzügen nach Geschlechtern getrennt wird. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Nur weil es nicht jeder mitbekommt heißt es noch nicht, dass alle eine U-Bahnfahrt unbeschadet überstehen. &lt;/p&gt;  &lt;div style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;br /&gt;&lt;hr style="font-size: 78%;" align="left" width="33%"&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;  &lt;div style="" id="ftn1"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; http://www.abenteuerreisen.de/rp/jp/wg_jp_tok__rp00__02.htm&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify; color: rgb(102, 102, 102);"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;U-Bahn: http://images.encarta.msn.com/xrefmedia/sharemed/targets/images/pho/t028/T028954A.jpg&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-114923525861034485?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/114923525861034485/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=114923525861034485' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/114923525861034485'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/114923525861034485'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/06/u-bahnfahren-auf-japanisch.html' title='U-Bahnfahren auf Japanisch'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-114811458364821057</id><published>2006-05-20T01:13:00.000-07:00</published><updated>2006-07-07T01:53:56.610-07:00</updated><title type='text'>Essen auf Japanisch</title><content type='html'>So, nun hab ich es auch mal getan. Gestern Abend war ich Sushi essen. Sehr interessant und sehr lecker, aber nichts für jeden Tag. Leider ist es viel zu teuer und man hat danach noch das Bedürfnis nach etwas handfestem. Obwohl ich mich an den leckeren &lt;i style=""&gt;Thunfisch-Nigiri&lt;/i&gt; und die &lt;i style=""&gt;California Inside-Out-Rolls&lt;/i&gt; mit Avocado und Lachs schon gewöhnen könnte. Aber es soll ja hier was entdeckt und recherchiert werden, also nicht nur Erfahrungsberichte. Deswegen dachte ich, ich hab es jetzt zwar gegessen, weiß aber trotzdem noch nicht viel mehr darüber und es kann ja nicht sein, dass die Japaner nur Sushi essen. Außerdem, wer hat das den überhaupt erfunden und was essen die Japaner sonst noch??  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b style=""&gt;Allgemei&lt;/b&gt;&lt;b style=""&gt;nes&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Essen hat in Japan einen ganz anderen Stellenwert wie in Deutschland und wird als eine der größten Freuden des Lebens angesehen und dementsprechend zelebriert. Wenn Japaner über eigene Nah- wie Fernreisen erzählen, gelangen sie schnell zum Thema Essen - es ist beinahe wichtiger als all die Sehenswürdigkeiten und Abenteuer.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die japanische Küche ist die der chinesischen sehr ähnlich. Allerdings wird in Japan nicht so sehr viel Wert auf Schärfe, als auf den eigentlichen Geschmack der Zutaten gelegt.  &lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b style=""&gt;Qualitätsmerkmale eines japanischen Essens&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;ol style="margin-top: 0cm;" start="1" type="1"&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/food%20and%20technology.1.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/200/food%20and%20technology.1.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die optische Präsentation eines Mahls wird hier      viel mehr Wert gelegt. Die Anordnung der einzelnen Bestandteile des      Gerichts, die Zusammenstellung der Farben und die Wahl des Geschirrs sind      von außerordentlicher Wichtigkeit. Oftmals werden das Geschirr und die      Farben der Zutaten einer aktuellen Jahreszeit oder einer für die Region typische,      zurzeit blühende Blüte zugeordnet. Der Teller mit Essen also als kleines      Kunstwerk und muß erst mal schön aussehen, bevor es schmeckt.&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Frische!! Das oberste Gebot in der japanischen      Küche. Es soll sogar Köche geben, die einen Fisch so bearbeiten können,      dass das Nervensystem funktionstüchtig bleibt. Der Fisch wird dann, bereit      zum Verzehr, mit zuckendem Kopf präsentiert und verspeist. Das nennt man      FRISCH!!&lt;/li&gt;&lt;li class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die Vielfältigkeit der Gerichte: Quantität spricht      hier für Qualität und einen hohen Preis.&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/jap_essen.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 192px; height: 131px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/200/jap_essen.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; Das heißt: Je voller ein Tisch,      desto toller. Denn im Gegensatz zu Deutschland werden in Japan aber alle      Gänge auf einmal gebracht, so kann jeder seine bestimmte Reihenfolge der      Gerichte bestimmen.&lt;/li&gt;&lt;/ol&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt; &lt;/p&gt;&lt;b style=""&gt;Reis&lt;/b&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Das wichtigste Nahrungsmittel ist, wie unschwer zu erraten, der Reis. Die Japaner essen hauptsächlich zwei verschiedene Sorten. Zum einen &lt;i style=""&gt;Mochi-Reis&lt;/i&gt;, rundlich, undurchsichtig und sehr klebrig, daher gut mit Stäbchen zu essen und zum anderen den &lt;i style=""&gt;Uruchi-Reis&lt;/i&gt;, oval und durchsichtig entspricht er den ästhetischen Vorstellungen der Japaner und wird deswegen auch zum Sushi verwendet. Zu allen drei Mahlzeiten, also morgens, mittags und abends, gibt es Reis.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b style=""&gt;Sushi ist kein Trend, sondern Tradition&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;a style="" href="#_ftn1" name="_ftnref1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Wenn man einem chinesischen Lexikon aus dem Jahre 200 n. Chr. Glauben schenken darf, haben die Chinesen das Sushi erfunden. (Wer auch sonst?!) Hier wird ein in gesalzenem Reis eingelegter Fisch nach einer gewissen Gärungszeit verspeist. Natürlich gab es auch außerhalb Chinas Sushi, doch in keinem anderen Land hat sich eine solche Vielfalt an Sushi - Variationen und Dauerhaftigkeit wie in Japan entwickelt. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Ursprünglich war das Sushi eine Art der Konservierung. Dazu wurde der Fisch gesalzen und mit Reis umhüllt. Das Ganze wurde unter einen schweren Stein gelegt, damit sich alles zusammenpresst und alle Luft entweicht. Zudem, dass der Fisch dann luftdicht eingeschlossen war, wurde gleichzeitig die Milchsäuregärung angeregt und so erreicht die Haltbarkeit dieser „Pakete“ zwischen 2 Monaten und 3 (!!) Jahren. Der Clou dabei ist, dass der Reis ursprünglich nicht mitgegessen wurde. Er diente nur als Gärungsmittel.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b style=""&gt;15. Jahrhundert:&lt;/b&gt;&lt;b style=""&gt; &lt;i&gt;&lt;span style=""&gt;nama-nari-zushi&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;Hier wurde der Fisch schon nach einem Monat Gärungszeit gegessen. Der Fisch war zwar dann noch roh, hatte aber schon Geschmack angenommen. Der Reis schmeck&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt;te&lt;/span&gt;&lt;span style=""&gt; schon angenehm säuerlich, so dass er oft mitgegessen wurde. Diese Methode ist in einigen Gegenden bis heute erhalten geblieben.&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b&gt;&lt;span style=""&gt;17. Jahrhundert: &lt;i&gt;haya-zushi&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/i&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/hayasushi.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 148px; height: 158px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/200/hayasushi.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Durch die Beimischung von Essig erzielte man einen wesentlich rascheren Gärungsprozess. In Holzkästchen lässt man den gesäuerten Reis mit Fisch bedeckt und mit einem Stein verschlossen über Nacht einwirken und erzielt so einen beschleunigten Gärungsprozess. Das &lt;i style=""&gt;haya-zushi&lt;/i&gt; bildet die Grundlage für viele der heutigen Sushi - Variationen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b style=""&gt;18.Jahrhunde&lt;/b&gt;&lt;b style=""&gt;rt: &lt;i style=""&gt;nigiri-zushi&lt;/i&gt;&lt;/b&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/nigiri.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 135px; height: 135px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/200/nigiri.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Diese Form entsteht im heutigen Tokio, als sich immer mehr reiche Leute frischen, aber teuren Fisch leisten konnten. Oftmals wurde er schon im Hafen mit Reis angeboten und beeinflusste die heutige Form des Sushis beträchtlich. &lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Die Entwicklung des Sushis ist bis heute noch nicht abgeschlossen. Japanische Köche experimentieren immer noch an der Verbesserung und Veränderung der althergebrachten Tradition. Natürlich gibt es endlos viele verschiedene Sushi - Sorten. Feststeht allerdings, dass die wichtigsten Phasen der Entstehung heute noch erkennbar sind und konsumiert werden.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Zum Abschluss des Sushi – Teils sei noch gesagt, dass das Sushi bei den Japanern keines Falls als Hauptnahrungsmittel gilt und es im alltäglichen Speiseplan eher vernachlässigt wird. Es ist für die meisten Japaner zu teuer und wird nur zu besonderen Anlässen gereicht.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;o:p&gt; &lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b style=""&gt;Außer Sushi&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Neben Sushi essen die Japaner wie gesagt viel Reis und Fisch, ungefähr fünf Mal so viel wie wir Deutschen. Fleisch wird eher selten von ihnen gegessen, nur etwa 25% des Konsums der &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/kobe.0.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/200/kobe.0.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Deutschen. Und wenn, dann wird das besondere Kobe – Rindfleisch bevorzugt. Das Rind ist so besonders, weil sein Muskelfleisch mit einer Marmorierung aus Fett durchzogen ist. Diese wird durch die Massage mit einer bestimmten Alkoholmixtur, bestimmtem Futter und einer Tagesration erreicht. Das Ergebnis dieser Spezialbehandlung ist ein so zartes Fleisch, das auf der Zunge zergeht. Der Kilopreis für das Kobe - Rind kann schon mal die 200 € - Marke überschreiten. So essen die Japaner weniger, aber qualitativ hochwertigeres Fleisch. Außerdem spielen Gemüse und verschiedene Seepflanzen eine wesentliche Rolle in der japanischen Küche, wobei Tofu und ähnliches entgegen aller Vorurteile eher eine untergeordnete Rolle spielt.&lt;/p&gt;  &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;Das japanische Essen ist allgemein sehr fett- und cholesterinarm und natürlich gesund.&lt;/p&gt;  &lt;div style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;   &lt;hr align="left" size="1" width="33%"&gt;  &lt;!--[endif]--&gt;  &lt;div style="color: rgb(153, 153, 153);" id="ftn1"&gt;  &lt;p class="MsoFootnoteText"&gt;  &lt;/p&gt;    &lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;a style="" href="#_ftnref1" name="_ftn1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[if !supportFootnotes]--&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;[1]&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; Deli – Sushi Bar Takeaway, Speisekarte&lt;br /&gt;1. Bild: http://www.vcaa.vic.edu.au/excellenceawards/seasonofexcellence/topdesigns/&lt;br /&gt;sequencestatic/design/foodtech/4.html&lt;br /&gt;2. Bild: http://www.elg-alzey.de/japan-essen.htm&lt;br /&gt;3. Bild: http://blog.image-tokai.co.jp/?month=200504&lt;br /&gt;4. Bild: http://www.sushi-shop.pl/nigiri.php&lt;br /&gt;5. Bild: http://www.tabibito.de/japan/ryouri.shtml#washoku&lt;br /&gt;Allgemeine Informationen:&lt;br /&gt;http://www.japan-access.de/japanische-kultur/artikel/was_ist_sushi_01.html&lt;br /&gt;http://www.japanlink.de/ll/ll_kost_gesuender.shtml&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;    &lt;/div&gt;  &lt;/div&gt;    &lt;p class="MsoNormal" style="text-align: justify;"&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;a style="" href="#_ftn1" name="_ftnref1" title=""&gt;&lt;span class="MsoFootnoteReference"&gt;&lt;span style=""&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-114811458364821057?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/114811458364821057/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=114811458364821057' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/114811458364821057'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/114811458364821057'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/05/essen-auf-japanisch.html' title='Essen auf Japanisch'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-114769570292558606</id><published>2006-05-15T05:01:00.000-07:00</published><updated>2006-07-07T01:53:39.336-07:00</updated><title type='text'>Benehmen auf Japanisch</title><content type='html'>&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Bevor ich meine Reise durch Japan offiziell starte möchte ich mir noch ein paar „Benimm-Regeln“ aneignen. Für mich als westlichen Besucher bietet dieses Land genügend Fettnäpfchen. Ich möchte versuchen, mit den folgenden regeln zumindest die häufigsten zu umgehen.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; color: rgb(0, 0, 0); text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;b style="color: rgb(204, 204, 204);"&gt;&lt;span style=""&gt;1.&lt;span style="color: rgb(0, 0, 0);"&gt;                  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style="color: rgb(204, 204, 204);"&gt;Das Verbeugen&lt;/span&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/span&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Es wird von Touristen zwar nicht verlangt, bzw. erwartet, es macht aber immer einen besseren Eindruck, wenn man´s doch macht. Leider handelt es sich nicht nur um ein Verbeugen an sich. Zum Beispiel muss man einer höhergestellten Person den Kopf tiefer senken, als normal. Dazu gehört natürlich das in Japan obligatorische Lächeln.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="margin-left: 0cm; text-indent: 0cm; text-align: justify;"&gt;&lt;!--[if !supportLists]--&gt;&lt;b style=""&gt;&lt;span style=""&gt;2.&lt;span style=""&gt;                  &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/b&gt;&lt;!--[endif]--&gt;&lt;b style=""&gt;Nase schnäuzen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Wenn bei uns das Schnäuzen erlaubt, ja sogar erwünscht ist und das „hochziehen“ eher als unhöflich gilt, so ist es in Japan genau umgekehrt. Die Lautstärke des Hochziehens kann hier beliebig gewählt werden, hier stört das keinen. Und wenn man unbedingt schnäuzen will, so sollte man das auf der Toilette oder zumindest für sich alleine wo machen.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;3.&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;Essensregeln&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;      &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/w_131.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/320/w_131.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Die erste Vorraussetzung ist ja schon Mal, dass man mit Stäbchen essen können sollte. Hat man diese Hürde erfolgreich hinter sich gelassen, gilt es nur noch zu verhindern, die Japaner durch Unwissenheit bei einem gewöhnlichen Essen auf Totenrituale hinweisen. So lässt man zum Beispiel seine Stäbchen nicht in der Reisschüssel stecken, da so bei den Beerdigungen den Toten das Essen gebracht wird.&lt;br /&gt;Außerdem darf man in Japan so essen, wie es unsere Mütter immer verboten haben: die Suppe wir hier nämlich lautstark geschlürft.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;4.&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;Direktheit&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Direktheit im Gespräch gilt in Japan als vulgär. Man sollte hier also öfters die Zunge zügeln und mit seiner Meinung hinterm Berg bleiben. Hier wird sich vorsichtig an den Gesprächspartner herangetastet und dann evtl. auch kritisiert. Wobei sich hierbei in für uns verstandene Komplimente oftmals scharfe Kritik versteckt. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass hier Schweigen mehr wert ist als Gold. Eine durch Schweigen geäußerte Meinung ist in Japan oft schon Aussage genug.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;5.&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;Straßenschuhe ausziehen&lt;/b&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/275_popup.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 0pt 10px 10px; float: right; cursor: pointer; width: 260px; height: 212px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/320/275_popup.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;      &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Die Schuhregeln sollte man sich genauestens einprägen, da Japaner für solche Regelverstöße kein Verständnis aufbringen.&lt;br /&gt;Die strikte Trennung von „Innen“ und „Außen“ führt dazu, dass man das „Innen“, z.B. Gasthöfe, Tempel, Privathäuser und andere Orte des Respekts nicht mit dem Schmutz von „Außen“, z.B. Alltagsschmutz verunreinigt.&lt;br /&gt;Einer der größten Fehler, der passieren könnte wäre, wenn man mit den speziellen Toiletten-Schuhen durch die Wohnung läuft. – Ganz böse!!&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;6.&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;Schlafen in der Öffentlichkeit&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Schlafende Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln sind ein Massenphänomen. Sollte der Kopf eines erschöpften Japaners auf die Schulter seines Sitznachbarn sinken, so gilt es diese Situation möglichst zu ignorieren. Und am besten selber versuchen zu schlafen. Profis schlafen sofort ein, sobald sie ihren Sitzplatz erreicht haben und wachen bei der Ansage ihres Zielbahnhofes wieder auf. Das ist Perfektion!!&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;7.&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;Sitzen&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;In Japan sitzt man auf dem Boden, das weiß man ja. Für Schneidersitz-Hasser könnte das zum Problem werden. Genauso für Frauen mit Rock. Ihnen bleibt nur der Nixen-Stil oder die Seiza-Position. Bei dieser Position sind die Knie auf dem Boden und der Hintern liegt auf den Fersen auf. Noch unbequemer, aber mit Rock geht es nicht anders. Die Seiza-Position wird bei der Tee-Zeremonie, bei Trinksprüchen und Gottesdiensten für alle Pflicht. &lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;8.&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;Baden&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/onsen.jpg"&gt;&lt;img style="margin: 0pt 10px 10px 0pt; float: left; cursor: pointer; width: 251px; height: 189px;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/320/onsen.jpg" alt="" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;Der Japaner badet sehr gerne, in Mineralquellen, in öffentlichen Bädern oder daheim. Das wichtigste dabei ist die Sauberkeit. Bevor man das Bad betritt muss man sich gründlich mit Seife schrubben und wehe es gelangt etwas von der Seife ins Badewasser, so ist es fast genauso schlimm, als hätte man sich gar nicht gewaschen.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;9.&lt;span style=""&gt;         &lt;/span&gt;Komplimente&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Japaner überhäufen sich gegenseitig mit übertriebenen Schmeicheleien, so ist zumindest der Eindruck der dabei für uns Westler entsteht. Das wäre allerdings eine Fehlinterpretation der japanischen Höflichkeit. Die korrekte Antwort auf ein Kompliment wäre höfliches widersprechen und zu einem späteren Zeitpunkt wäre ein Gegenkompliment über die hervorragenden Kochkünste der Gastgeberin oder über die Einzigartigkeit der Kultur angebracht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;  &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;b style=""&gt;10.&lt;span style=""&gt;       &lt;/span&gt;Geschenke&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;        &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;In Japan gilt es als normal, dass auf ein Geschenk ein Gegengeschenk folgt. So sollte man zum Beispiel nie ein Geschenk vergessen, wenn man zum Essen eingeladen wurde. Dabei reicht schon ein Blumenstrauß oder dergleichen, die Geste zählt mehr als der Wert.&lt;br /&gt;Sollte man jedoch in die verzwickte Lage kommen und ein Geschenk erhalten, ohne ein Gegengeschenk dabei zu haben, sollte man aus Höflichkeit ablehnen. Im Normalfall wird solange gedrängt, bis man das Geschenk annimmt.&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;Abschließend will ich noch festhalten, dass Japaner sich in der Öffentlichkeit nicht berühren, außer es muss unbedingt sein. Also zum Beispiel in der U-Bahn oder auf dem Trottoir. Es wäre also nicht angebracht, einem Japaner die Hand zu geben oder ihm freundschaftlich auf die Schulter zu klopfen.&lt;br /&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;So, ich denke, das sind die Basics, mit denen man die peinlichsten Fettnäpfchen umgehen kann. Und nächste Woche geht´s hier weiter.&lt;/p&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;          &lt;/div&gt;&lt;p style="text-align: justify;" class="MsoNormal"&gt;&lt;o:p&gt;&lt;/o:p&gt;&lt;span style="color: rgb(153, 153, 153);font-size:85%;" &gt;Reisschale:  &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;http://www.buchgourmet.com/data/pics/w_131.jpg&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Schuhfoto:  &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;http://www.geo.de/GEO/fotografie/50235.html?maction=img&amp;context=day&amp;amp;img=275&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Badefoto:  &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;http://www.barthe.net/jgallery/index.htm&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Allgemeine Infos:  &lt;span style="color: rgb(102, 102, 102);"&gt;http://www.geo.de/GEO/reisen/fernziele/2909.html?p=1&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-114769570292558606?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/114769570292558606/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=114769570292558606' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/114769570292558606'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/114769570292558606'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/05/benehmen-auf-japanisch.html' title='Benehmen auf Japanisch'/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-114763501317563414</id><published>2006-05-14T12:25:00.000-07:00</published><updated>2006-07-29T03:28:05.243-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/1600/asuka.0.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: right; MARGIN: 0pt 0pt 10px 10px; CURSOR: pointer" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/3426/2575/320/asuka.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Ich soll mein Japan finden, ein fiktives Japan. Wie ich das anstellen werde weiß ich noch nicht. Meine Suche werde ich mir auf jeden Fall wie eine Reise vorstellen. Denn Reisen ist eine meiner größten und leider auch teuersten Leidenschaften. Japan sollte auch schon einmal Ziel einer reellen Reise werden, aber eben wegen des zu kleinen Budgets klappte es leider nicht.&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Diese Reise beginnt hier in Konstanz, an meinem Schreibtisch. Eigentlich erstmal nichts Ungewöhnliches. Die Planung beginnt ja meistens so. Mit dem kleinen, aber entscheidenden Unterschied, dass ich meinen Schreibtisch während der ganzen Reise nicht verlassen werde. &lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Leider war ich noch nie in Japan. Wenn ich aber daran denke, fallen mir die ganzen 08/15 Sachen wie Sushi, elektrische Geräte, Karaoke, Geishas, Karate usw. ein. Dabei habe ich noch nie Sushi gegessen und könnte so spontan auch nicht sagen ob mein Computer aus Japan kommt oder nicht. Ich kenne einen kleinen Teil ihrer Geschichte, z.B. Hiroshima, Nagasaki und Pearl Harbor. Durch Bücher und Filme, wie die Geisha wird mir ihre Kultur etwas näher gebracht. Doch letztendlich weiß ich sehr wenig über dieses Land. Was mich aber am meisten an diesem Land interessiert sind die Menschen. Wie sie aufwachsen, wie sie miteinander leben und wie sie sich von uns unterscheiden.&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal" style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Deshalb beschließe ich, dass sich meine Reise nach Japan überwiegend mit den Menschen beschäftigen soll.&lt;/p&gt;&lt;div style="TEXT-ALIGN: justify"&gt;Foto:&lt;span style="COLOR: rgb(153,153,153)"&gt; &lt;/span&gt;&lt;span style="COLOR: rgb(153,153,153)"&gt;www.video-link.com/&lt;wbr&gt;japan/asuka.jpg&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p class="MsoNormal"&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-114763501317563414?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/114763501317563414/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=114763501317563414' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/114763501317563414'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/114763501317563414'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/05/ich-soll-mein-japan-finden-ein.html' title=''/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-27188549.post-114621386695900847</id><published>2006-04-28T01:43:00.000-07:00</published><updated>2006-04-28T01:44:26.960-07:00</updated><title type='text'></title><content type='html'>Die Suche nach meinem Japan hat begonnen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/27188549-114621386695900847?l=auf-der-suche.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/feeds/114621386695900847/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=27188549&amp;postID=114621386695900847' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/114621386695900847'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/27188549/posts/default/114621386695900847'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://auf-der-suche.blogspot.com/2006/04/die-suche-nach-meinem-japan-hat.html' title=''/><author><name>Susanne</name><uri>http://www.blogger.com/profile/03935414593771060055</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
